Stillzeit

Die ersten aufregenden Wochen im Leben mit Ihrem Kind sind vorüber. Langsam kehrt Alltag ein, sofern es Alltag im Leben mit einem Säugling geben kann. Es kommen immer wieder Zeiten in denen Ihr kleines Kind alles auf den Kopf stellt. So verändert sich immer wieder das Trinkverhalten:
In den ersten Lebenswochen sind viele Babies noch müde, trinken recht langsam und schlafen während des Stillens ein. Mit den zunehmenden Wachphasen trinken die Kinder dann kräftiger und manchmal auch immer regelmäßiger, es kann sich ein Trinkrhythmus entwickeln.

Irgendwann trinken sie wieder in kurzen Abständen und ausgiebig, so dass frau das Gefühl hat ihr Kind würde nicht satt, die Muttermilch reiche nicht aus. Solch ein Verhalten ist häufig in Wachstumsphasen zu beobachten, dann gibt es kurzfristig einen Mehrbedarf an Muttermilch, nach 1 - 2 Tagen stellt sich die Milchbildung darauf ein. Darauf kann sich die Trinkdauer plötzlich verkürzen, weil das Kind jetzt wieder weniger Muttermilch braucht, jetzt ist es wichtig das sich die Milch in der Brust nicht staut.

Im Alter von drei bis vier Monaten trinken viele Kinder viel schneller, manche nur noch 5 Minuten pro Stillmahlzeit, so dass deren Mütter in Sorge sind, weil sie glauben dass in so kurzer Zeit ihr Kind nicht genug Milch trinken kann. Häufig ist die kurze Stilldauer ausreichend, Das Kind ist jetzt größer und kräftiger, kann größere Mengen schlucken und die Muttermilch fließt nun schneller.

Wieder andere Kinder schreien kurz nach dem Stillbeginn, lösen sich von Brust und sind nicht so rasch wieder anzulegen, weil sie sich erst beruhigen müssen. Sie haben durch die rasche Nahrungsaufnahme Bauchweh bekommen und können erst nachdem sie sich beruhigt haben weiter trinken.

Neben dem ständigen Wandel im Trinkverhalten des Kindes, können natürlich auch Beschwerden und Probleme bei der Mutter auftreten, wie Schmerzen beim Anlegen, Milchmangel, Milchstaus und Brustentzündungen. Auch der Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit kann mit Stillen vereinbar sein, hier ist eine gute Beratung hilfreich.

Bei all diesen Fragen tut es gut kompetent unterstützt zu werden. Wenn Sie von mir in Schwangerschaft und Wochenbett betreut wurden, berate ich Sie auch nach der Wochenbettphase weiter.

Aber auch wenn Sie bislang durch eine Kollegin betreut wurden, können Sie sich gerne zur Stillberatung an mich wenden. Ich biete das Stillcafé bei Neue Kölner, Elternschule am Severinsklösterchen in Köln an. Unabhängig davon kann ich Sie telefonisch beraten. Ausserdem können Sie telefonisch einen Termin mit mir vereinbaren, entweder zu einem Hausbesuch, in der Stillanbulanz im Severinsklösterchen oder in der Hebammenpraxis Storch & Co.

Stillberatung ( bis zum Abstillen ) und Ernährungsberatung ( bis zum Alter von 9 Monaten ) werden von der Krankenkasse bezahlt!